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Über mich

Vom stotternden Jungen zum Mentor

Manche Männer starten mit Charisma. Ich startete mit einem Stottern. Heute bin ich Dating-Coach, Pickup Artist aus Leidenschaft und Gründer von Empathic Pickup – der Mentor, den ich mir damals selbst gewünscht hätte.

Christian sitzt in einer Bar, in hellbrauner Jacke, im Hintergrund ein beleuchtetes Flaschenregal

Christian – Gründer von Empathic Pickup

Ehemaliger deutscher Polizeibeamter · zertifizierter NLP-Trainer (DVNLP, INLPTA) · 15 Jahre Pickup-Erfahrung · rund 20.000 Ansprachen

Alles, was du auf dieser Seite und in meinen Videos siehst, kommt aus der Praxis – nicht aus dem Lehrbuch – und ist zu 100 Prozent echt.

15

Jahre Pickup-Erfahrung

20.000

Ansprachen

10

Jahre Polizeidienst

NLP

Zertifizierter Trainer

Als Kind

Kommunikation bedeutete Freiheit

Auf Seiten wie dieser zeigen dir die meisten Coaches nur ihre Glanzseite: Erfolge, Zahlen, starke Posen. Ich mache es andersherum und fange dort an, wo nichts glänzte. Nicht, weil ich Mitleid will – sondern weil ich später von dir Ehrlichkeit mit dir selbst verlangen werde. Da wäre es seltsam, wenn ich sie dir nicht zuerst gebe.

Christian mit ca. 16 Jahren, ernster Blick, dunkles Hemd in warmem gelbem Licht
Ich mit etwa 16 Jahren

Mit ungefähr elf Jahren fing es plötzlich an: Worte blieben stecken, Sätze stolperten. Vorher hatte ich ganz normal gesprochen – und auf einmal war da dieses Stottern. Wenn du genau weißt, was du sagen willst, aber nie sicher bist, ob du den Satz flüssig herausbekommst, verändert das dein Verhältnis zum Sprechen von Grund auf. Andere Menschen redeten einfach weiter. Für mich wurde freies Sprechen zu etwas, wovon ich träumte.

Und als Kind denkst du noch viel absoluter als später als Erwachsener. In meinem Kopf war irgendwann ziemlich klar: Wenn das so bleibt, habe ich ein echtes Problem:

  • Ich werde niemals einen guten Beruf haben.
  • Ich werde niemals selbstbewusst auftreten können.
  • Ich werde niemals eine hübsche Freundin haben.

Heute weiß ich natürlich, dass ein Elfjähriger die Zukunft dramatischer sieht, als sie ist. Aber damals fühlte es sich nicht dramatisch an. Es fühlte sich real an. Und wenn du gleichzeitig ein aufgeweckter Junge bist, der viel vom Leben will, entsteht daraus eine ziemlich unangenehme Mischung aus Traurigkeit und Hilflosigkeit: Du willst etwas verändern – und weißt nicht, wie.

Kommunikation war für mich deshalb nie ein nettes Extra. Kommunikation bedeutete Freiheit.

Ich wollte dieses Problem unbedingt wieder loswerden, also bat ich meine Eltern, zu einem Therapeuten gehen zu dürfen. Was mir von diesem Termin vor allem in Erinnerung geblieben ist, ist ausgerechnet ein IQ-Test, dessen Sinn ich bis heute nicht verstanden habe. Bis heute empfinde ich es als frech. Ich wollte Hilfe – und bei meinem eigentlichen Problem konnte mir niemand helfen.

Am Ende stand ich wieder da: mit meinem Stottern, derselben Hilflosigkeit – und einem neuen Gedanken, der alles verändern sollte.

Okay. Dann finde ich es eben selbst heraus.

Also fing ich an zu suchen

Mit ungefähr 13 begann ich zu meditieren. Nicht fünf Minuten am Abend mit einer App – sondern eine Stunde am Tag, nach der Schule, über Jahre. Wie viele 13-Jährige kennst du, die das freiwillig tun? Ich auch nicht viele. Aber meine Motivation war riesig.

Dabei ging es mir nie nur um Spiritualität. Ich las auch alles, was die Wissenschaft über Stottern wusste – und das war ehrlich gesagt nicht ermutigend: kein einfacher Weg, keine verlässliche Heilung, und die reale Möglichkeit, dass mich das Problem für immer begleiten würde. Also suchte ich weiter. Meditation, Hypnose, Psychologie, Bewusstsein – alles, was mir irgendeinen Hinweis geben konnte, ob und wie ich meinen eigenen Zustand beeinflussen kann.

Nach Jahren dieser Meditationspraxis hatte sich meine Körperwahrnehmung enorm verändert. Ich konnte in mir etwas spüren, das ich bis heute nur als eine Art Energiefeld beschreiben kann – und irgendwann nahm ich darin etwas wahr, das sich wie eine Blockade anfühlte. Eines Tages, mitten in der Meditation, gelang es mir, genau diese Blockade zu lösen.

Ich weiß, wie esoterisch sich das anhört. Aber genau so habe ich es erlebt.

Von da an wurde mein Stottern schwächer und schwächer. Mit 18 war die Verbesserung enorm, später verschwand das Problem praktisch vollständig aus meinem Alltag. Nur unter starker Belastung merke ich heute noch ganz leichte Ansätze. Das Stottern, das das Ende meiner Kindheit und einen großen Teil meiner Jugend bestimmt hatte, bestimmt mein Leben nicht mehr.

Die Überzeugung

Warum ich an Veränderung glaube

Für mich war das viel größer als „ich habe etwas ausprobiert und es hat funktioniert“. Niemand hatte mir versprechen können, dass ich dieses Problem jemals loswerde. Nach allem, was ich gelesen hatte, war es eher etwas, mit dem ich mich für den Rest meines Lebens würde arrangieren müssen.

Ich habe mich nicht damit arrangiert. Ich habe jahrelang gesucht, experimentiert und gearbeitet – und am Ende stand ein Ergebnis, das ich selbst lange kaum für möglich gehalten hatte.

Das hat mein Weltbild geprägt. Ich würde nie behaupten, dass jeder Mensch alles erreichen kann. Aber ich bin seitdem extrem vorsichtig damit, Grenzen vorschnell für endgültig zu erklären. Sätze wie „So bin ich eben“, „Das kann ich nicht“ oder „Dafür bin ich nicht gemacht“ lösen bei mir vor allem eine Gegenfrage aus:

Woher weißt du, wo deine Grenze ist, wenn du sie noch nie wirklich getestet hast?

Und genau deshalb hat mich Pickup später so gepackt.

Mit 15

Dann entdeckte ich Pickup

Ich war ein ganz normaler Jugendlicher mit ganz normalen Fragen: Wie spricht man Frauen an? Wie flirtet man? Wie wird man attraktiver? Also tat ich, was Jugendliche mit unbeantworteten Fragen tun – ich googelte. Irgendwann landete ich in einem Pickup-Forum, und von dort ging es schnell tiefer: Mystery, Neil Strauss, Field Reports, Wingmen und diese ganze wilde Welt der damaligen Szene.

Was mich von der ersten Minute an gepackt hat, war eine einzige Frage:

Wie kann es sein, dass manche Männer scheinbar unendlich erfolgreich bei Frauen sind – während andere gar keinen Erfolg haben?

Eine Grundidee packte mich sofort: Dein Erfolg mit Frauen ist nicht festgeschrieben. Du bist schüchtern? Daran kannst du arbeiten. Du weißt nicht, wie man flirtet? Kannst du lernen. Und selbst wenn du dich nicht für attraktiv hältst, gibt es Dutzende Stellschrauben: dein Körper, dein Stil, deine Körpersprache, dein Humor, deine Kommunikation, deine Selbstsicherheit.

Ehrlich gesagt kam bei mir noch etwas dazu, zu dem ich klar stehe: Ich habe von Natur aus einen hohen Sex-Drive. Ohne den hätte ich mich vielleicht einfach für Psychologie interessiert und es dabei belassen. Genau diese Kombination machte Pickup für mich unwiderstehlich – es hatte beide Seiten: das Kommunikative und Psychologische auf der einen, das Sexuelle und Anziehende auf der anderen. Beides zusammen hat mich gepackt und nie wieder losgelassen.

Für mich war diese Idee viel weniger verrückt als für andere 15-Jährige. Ich arbeitete zu dem Zeitpunkt bereits seit Jahren an mir selbst – und je besser mein Stottern wurde, desto klarer hatte ich den persönlichen Beweis: Dinge, die sich unveränderbar anfühlen, können veränderbar sein. Warum sollte ich ausgerechnet beim Dating sagen: „Tja, das ist halt meine Liga“?

Dieses Denken hatte ich mir längst abgewöhnt.

Bildschirmfoto des Pickup-Forums: das rot eingekreiste Profil „Chris Ka“ über einer Liste von Forenbeiträgen
Mein zweites Forenprofil „Chris Ka“ – angemeldet 2014, 116 Beiträge. „Schon mit 15 las ich stundenlang im Pickup-Forum. Ich sog alles auf – Strategien, Denkweisen, erste Erfolgsgeschichten.“
Bildschirmfoto eines Forenbeitrags von Januar 2015: Chris Ka sucht mit 19 neue Leute zum Ausgehen, ein Nutzer antwortet und stellt sich als Max vor
Der Beitrag, mit dem ich mit 19 öffentlich einen Wingman suchte. „Ich wollte Praxis. Und ich wollte wachsen. Max meldete sich – heute einer meiner besten Freunde.“
Vom Leser zum Praktiker

Also fing ich an

Ich las, analysierte, schrieb in Foren und verfasste Field Reports. Ich suchte Männer, mit denen ich rausgehen konnte. Und irgendwann kam mein erster richtiger Approach.

An den erinnere ich mich bis heute. Er war katastrophal. Ich stotterte, stammelte irgendetwas vor mich hin und war ungefähr so weit von souveränem Flirten entfernt, wie man nur sein kann.

Aber ich hatte es gemacht. Und dann machte ich es wieder. Und wieder.

Aus Interesse wurde über die Jahre eine ernsthafte Obsession. Ich wollte verstehen, was funktioniert, warum es funktioniert – und warum genau dasselbe beim nächsten Mal überhaupt nicht funktioniert. Ich probierte viel aus. Manches war gut, manches war schlecht, und bei manchem denke ich heute: Was habe ich mir dabei eigentlich gedacht? Aber genau das gehört dazu. Soziale Kompetenz entsteht nicht dadurch, dass du 500 Stunden Videos schaust und jedes Fachwort kennst. Sie entsteht durch Erfahrung, Reaktionen, Zurückweisungen, Erfolge und Fehler – bis Dinge selbstverständlich werden, über die du früher bewusst nachdenken musstest.

Christian mit 17 Jahren neben einem Freund in einer Bar, violettes Licht, das Gesicht des Freundes ist verdeckt
17 Jahre alt. „Irgendwo zwischen Aufregung und Abenteuerlust – die ersten Nächte in der Bar.“
Christian mit 19 Jahren mit seinem Wingman im Club, blaues Licht, das Gesicht des Freundes ist verdeckt
19 Jahre alt. „Vorbereitung aufs Nightgame mit meinem Wingman.“

Ich war übrigens kein „Natural“ – und rückblickend bin ich froh darüber. Mit 16 hätte ich mir gewünscht, einfach der Typ zu sein, bei dem alles automatisch läuft. Ich war dieser Typ nicht. Ich musste alles auseinandernehmen: Warum läuft eine Begegnung gut und die nächste nicht? Warum wirkt derselbe Satz einmal charmant und einmal völlig daneben? Warum weiß ein Mann theoretisch alles über Dating und bekommt trotzdem keinen Ton heraus, sobald eine Frau vor ihm steht, die er wirklich attraktiv findet?

Genau das wurde später mein größter Vorteil als Coach. Denn etwas können und etwas unterrichten können sind zwei verschiedene Fähigkeiten. Ein Natural kann dir oft nur sagen: „Sei einfach locker.“ Großartig. Danke für nichts. Wer den Weg selbst Schritt für Schritt gehen musste, weiß genau, an welcher Stufe jemand hängen bleibt.

Fast zehn Jahre

Polizist: Menschen unter echtem Druck

Beruflich ging mein Leben zunächst in eine völlig andere Richtung: Ich wurde Polizist – fast zehn Jahre lang. Polizeiarbeit und Dating haben auf den ersten Blick nicht viel miteinander zu tun. Zumindest hoffe ich das. Aber diese Jahre haben meinen Blick auf Menschen geprägt wie nichts anderes.

Christian in Polizeiuniform im Streifendienst
Ich als Polizist

Als Polizist begegnest du Menschen nicht beim entspannten Kaffee. Du triffst sie gestresst, wütend, verängstigt, betrunken, verzweifelt oder völlig unberechenbar – und musst trotzdem kommunizieren. Deeskalieren. Grenzen setzen. Ruhe ausstrahlen, wenn dein Gegenüber alles andere als ruhig ist. Du lernst sehr schnell den Unterschied zwischen formaler Autorität und echter Präsenz: Menschen reagieren auf deine Ausstrahlung, bevor sie auf deine Worte reagieren.

Eine Lektion aus hunderten echten Situationen: Die lauteste Person im Raum ist selten die souveränste. Gespielte Dominanz muss ständig beweisen, dass sie dominant ist – sie wird laut, sie will einschüchtern, sie muss gewinnen. Echte Souveränität braucht das nicht. Sie kann freundlich sein, ruhig, humorvoll – und trotzdem vollkommen klar. Beim Dating gilt exakt dasselbe: Wenn ein Mann ständig versucht, besonders „Alpha“ zu wirken, merkt man meistens ziemlich schnell, dass er gerade versucht, besonders Alpha zu wirken. Die viel spannendere Frage ist:

Christian in Polizeiuniform im Büro, ernster Blick
Dienst im Büro – nicht jeder Tag war Einsatz

Wie wirst du tatsächlich so sicher, dass du niemandem mehr beweisen musst, wie sicher du bist?

Christian umarmt lächelnd die bekannte Polizisten-Statue in Budapest
Mit einem Kollegen der ruhigeren Sorte – in Budapest

Und noch etwas haben mir diese Jahre eingebrannt, das im Pickup gern verloren geht: Es gibt kein Drehbuch für Menschen. Der eine braucht Klarheit, der nächste Humor, der nächste Abstand. Manchmal ist das Klügste, zehn Sekunden den Mund zu halten und zuzuhören. Im Pickup nennt man das Kalibrierung. Für mich heißt es schlicht: Nimm wahr, was gerade wirklich passiert – statt abzuspulen, was du geplant hattest.

Die Wurzel

Vom Verhalten zu dem, was darunter liegt

Pickup hatte mir viel über Verhalten beigebracht, die Polizei viel über Menschen unter realem Druck. Aber eine Frage ließ mich irgendwann nicht mehr los:

Warum können Menschen genau wissen, was sie tun sollten – und es trotzdem nicht tun?

Eisberg-Modell: oben die Verhaltensebene (was du tust), unter Wasser die Wissensebene (was du weißt); ein goldener Pfeil NLP plus Praxiserfahrung wirkt von unten nach oben

Ein Mann weiß, dass er die Frau ansprechen will, und steht trotzdem zwanzig Minuten daneben – natürlich immer mit einem hervorragenden Grund, warum gerade jetzt nicht der richtige Moment ist. Jemand weiß rational, dass seine Eifersucht übertrieben ist, und fühlt sie trotzdem. Ein anderer versteht, dass eine Abfuhr nichts über seinen Wert aussagt – und fühlt sich danach trotzdem tagelang elend.

Irgendwann war mir klar: Viele Männer haben kein Wissensproblem. Sie haben ein Umsetzungsproblem. Information allein verändert Menschen erstaunlich selten – sonst wären wir alle reich, durchtrainiert, ausgeglichen und würden jeden Tag Brokkoli essen. Die spannende Frage ist nicht, was wir tun sollten. Sondern warum wir es trotzdem nicht tun.

Genau dort wurde NLP für mich interessant – das Neurolinguistische Programmieren. Den Begriff kannte ich schon lange: In meinem alten Pickup-Forum gab es sogar einen eigenen NLP-Bereich, und auch in Büchern über Persönlichkeitsentwicklung war er mir immer wieder begegnet. NLP stand deshalb seit Jahren auf meiner Liste mit Themen, in die ich mich irgendwann richtig einarbeiten wollte.

Dieser Moment kam während meines Polizeistudiums. Als wir ein Thema für die Bachelorarbeit wählen mussten, dachte ich mir: Wenn ich sowieso monatelang intensiv an einem Thema arbeite, dann an einem, das mich ohnehin brennend interessiert. Also schrieb ich meine Bachelorarbeit darüber, wie sich NLP-Techniken im Polizeidienst einsetzen lassen – und arbeitete mich zum ersten Mal wirklich systematisch ein: Fachliteratur, wissenschaftliche Veröffentlichungen, Modelle, Techniken.

Ich fand es spannend genug, um nie wieder aufzuhören. Etwa ein Jahr später machte ich meine erste NLP-Ausbildung. Dann die nächste. Dann die nächste – bis zur Trainer-Ausbildung und zur Zertifizierung als NLP-Trainer nach DVNLP und INLPTA.

Mein eigentliches Interesse blieb dabei immer auch Pickup. Meine Abschlussarbeit in der NLP-Master-Ausbildung schrieb ich deshalb über genau die Verbindung, die mich von Anfang an gereizt hatte: Wie lassen sich NLP-Techniken auf Pickup und Verführung übertragen? Damit schloss sich ein Kreis – denn die frühe Seduction Community war selbst stark von NLP beeinflusst, unter anderem durch Ross Jeffries und seine „Speed Seduction“. Besonders gepackt hat mich das Modeling: Wenn ein Mensch etwas außergewöhnlich gut kann – was genau macht er anders, und was davon ist lernbar? Für einen Pickup-Nerd ist diese Frage gefährlich. Plötzlich wird jeder außergewöhnliche Verführer zum Forschungsprojekt.

  • international NLP-Practitioner

    2019 · bei Klaus Grochowiak

    NLP-Practitioner Zertifikat 2019, ausgestellt bei Klaus Grochowiak
    Meine erste NLP-Ausbildung – der Einstieg 2019.
  • international NLP-Master

    Zertifikat 2021

    NLP-Master Zertifikat 2021, ausgestellt von Landsiedel NLP Training
    NLP-Master 2021 – die zweite Stufe der Ausbildung.
  • international NLP-Trainer

    Zertifikat 2022

    NLP-Trainer Zertifikat 2022, ausgestellt von Landsiedel NLP Training nach INLPTA
    NLP-Trainer 2022 – zertifiziert nach INLPTA.
  • NLP-Trainer-Zertifikat

    Ausbildung mit Stephan Landsiedel

    Christian mit seinem NLP-Trainer Stephan Landsiedel bei der Trainer-Ausbildung, mit Urkunde
    Mit meinem Ausbilder Stephan Landsiedel – frisch zertifiziert.
  • NLP Co-Trainer

    2024 · bei Wildwechsel

    Seminargruppe der NLP-Co-Trainer-Ausbildung 2024 bei Wildwechsel
    Als Co-Trainer 2024 bei Wildwechsel – Wissen weitergeben statt nur lernen.
NLP auch wissenschaftlich untersucht
  • Bachelorarbeit (2018): wie sich die NLP-Technik des Ankerns im polizeilichen Alltag einsetzen lässt.
  • NLP-Masterarbeit (2021): wie sich NLP-Techniken auf Pickup und Verführung übertragen lassen.
Heute

Warum ich heute Coach bin

Wenn du bis hierher gelesen hast, kennst du den roten Faden: Kommunikation, Veränderung, Psychologie, Anziehung. Ich beschäftige mich damit seit meiner Jugend mit einer Intensität, die wahrscheinlich nicht ganz normal ist. Man könnte auch sagen: Ich bin ein Freak. Ich meine das durchaus positiv.

Wenn ich heute selbstkritisch zurückblicke, sehe ich allerdings auch die andere Seite. Das Stottern hatte mir früh das Gefühl gegeben, dass mit mir etwas nicht stimmt – dass ich mich erst verbessern muss, bevor ich gut genug bin. Später verlagerte sich das aufs Dating: noch besser werden, noch souveräner, noch mehr verstehen. Irgendwann gut genug sein – auch für die Frauen, die ich wirklich attraktiv fand.

War das immer gesund? Wahrscheinlich nicht. Aber es war ein verdammt starker Motor. Ohne dieses Gefühl wäre ich nie der 13-Jährige gewesen, der jeden Tag eine Stunde meditiert – und nie der Erwachsene, der zehntausende reale Begegnungen analysiert, weil er jede Kleinigkeit verstehen will. Man muss nicht jeden Motor mögen, um anzuerkennen, wie weit er einen gebracht hat.

Und irgendwann musste ich feststellen: Aus dieser Obsession war etwas entstanden, das ich weitergeben kann. Ich hatte selbst genau den Weg durchlaufen, auf dem ich heute andere begleite. Ich kenne das Gefühl, eine Frau ansprechen zu wollen und es kaum zu schaffen. Das Gestotter. Die Selbstzweifel. Das Überanalysieren. Die Phase, in der du hundert Konzepte im Kopf hast und trotzdem nicht weißt, was du in diesem einen Moment tun sollst. Und ich kenne die andere Seite: wenn jahrelanges Training dazu führt, dass Dinge völlig selbstverständlich werden, die früher absurd wirkten.

Wenn du etwas so gut kannst, das so vielen Männern fehlt, fühlt es sich irgendwann fast wie eine Verpflichtung an, es weiterzugeben. Genau deshalb bin ich Dating-Coach geworden.

Eine Sache kam allerdings noch dazu. Ich war mit Pickup groß geworden und hatte vielen Leuten in dieser Szene vertraut – ihre Bücher gelesen, ihre Videos geschaut, von ihnen gelernt. Später zerfiel ein großer Teil dieser alten Welt: Skandale, Übertreibungen, und immer öfter die Frage, wie viel davon eigentlich echte Kompetenz war – und wie viel Marketing. Für jemanden, der selbst jahrelang fanatisch trainiert hatte, war das ernüchternd. Aber es führte zu einer sehr einfachen Konsequenz:

Wenn ich selbst Dating unterrichte, will ich nicht verlangen, dass Menschen mir einfach glauben.

Der Beweis

Glaub mir nicht einfach – schau selbst

Dating-Coaching ist eine wunderbare Branche, um unglaublich kompetent zu wirken – solange die Kamera läuft und keine Frau im Raum ist. Deshalb veröffentliche ich echte Infield-Videos: auf der Straße und im Nachtleben, mit realen Frauen in realen Situationen. Keine Schauspielerinnen, keine nachgestellten Dialoge, keine Demonstrationen, deren Ausgang vorher feststeht.

Wenn ich heute gezielt nachts ausgehe, endet statistisch ungefähr jeder dritte Abend damit, dass ich eine Frau mit nach Hause nehme. Und ganz ehrlich: Manchmal finde ich das selbst noch verrückt – weil ich genau weiß, wie mein allererster Approach ausgesehen hat.

Natürlich läuft nicht jede Begegnung perfekt. Wäre auch langweilig. Aber genau darum zeige ich die Praxis: Du kannst selbst sehen, wie ich kommuniziere, wie ich flirte, wie ich auf unterschiedliche Reaktionen eingehe – und wie Situationen funktionieren oder eben auch mal nicht. Und dann beantwortest du dir selbst die entscheidende Frage:

Kann dieser Typ, was er unterrichtet?

Meine Haltung

Empathic Pickup

Trotz aller Ernüchterung habe ich Pickup nie verworfen. Im Gegenteil: Es ist bis heute das beste praktische System zum Thema Verführung, das ich gefunden habe – weil ein großer Teil dieses Wissens nicht am Schreibtisch entstanden ist, sondern draußen. Von der Praxis für die Praxis.

Aber von manchem habe ich mich klar entfernt: künstliche Persönlichkeiten, erfundene Geschichten, starre Routinen, Manipulation – und diese massive Überkompensation, möglichst dominant und unangreifbar wirken zu müssen. Ich halte davon wenig. Nicht nur aus ethischen Gründen, sondern weil es dich auf Dauer unglücklich macht: Wenn du ständig eine Rolle spielst, um Frauen zu gefallen, hast du selbst bei Erfolg immer die leise Angst, dass sie eigentlich gar nicht dich attraktiv findet.

Also habe ich behalten, was funktioniert: Praxis, Mut, echte Rückmeldung aus der echten Welt, die Bereitschaft, sich seinen Ängsten zu stellen. Und ich habe es mit dem verbunden, was mir mindestens genauso wichtig geworden ist: Empathie, Kalibrierung, echte innere Veränderung – und der Schritt von „Ich weiß, was ich tun müsste“ zu „Ich kann es tatsächlich tun“. Daraus entstand Empathic Pickup.

Und es gibt noch einen Grund, warum mir diese Haltung so wichtig ist. Wer über die Jahre viel echte Nähe zu Frauen erlebt, redet viel mit ihnen, ist ihnen körperlich und emotional nah, kuschelt nach dem Sex, lernt sie wirklich kennen. Wenn du psychisch halbwegs gesund bist, baust du dabei zwangsläufig Bindung auf. Du magst diese Frauen. Du willst ihnen nicht schaden. Gerade weil ich diese Nähe und auch Liebe erfahren und gegeben habe, sind mir diese Werte so wichtig geworden: möglichst wenige Menschen zu verletzen und möglichst echt zu bleiben.

Ich glaube übrigens, dass ein großer Teil des Frauenhasses, den man in Teilen dieser Szene findet, gar nicht von Männern mit echtem Erfolg kommt. Wer die sanften, warmen, liebevollen Seiten von Frauen wirklich erlebt und schätzen gelernt hat, trägt diesen Hass meist gar nicht in sich.

Attract women as your true self.

Und „sei du selbst“ heißt dabei ausdrücklich nicht: „Bleib einfach, wie du bist.“ Diesen Rat finde ich nutzlos. Wenn du Angst hast, Frauen anzusprechen, ist diese Angst nicht deine Persönlichkeit. Wenn du dich ständig klein machst und jedem gefallen willst, musst du das nicht als dein „wahres Ich“ schönreden.

Authentizität heißt für mich: Verändere dein Verhalten, ohne deine Identität zu fälschen.

Du darfst mutiger werden, direkter, ruhiger, selbstbewusster – bis die Version von dir, die du früher nur spielen konntest, irgendwann wirklich du geworden ist.

Der Mensch dahinter

Und abseits davon?

Bevor du denkst, mein Leben bestehe nur aus Ansprachen und Analysen: Ich bin auch einfach ein Mensch mit einem ganz normalen Leben. Ich bin dreißig, halb Deutscher, halb Kroate – Kroatisch spreche ich passabel, drüben habe ich Freunde und einen zweiten Kulturkreis, den ich liebe.

Sport war immer mein Zuhause. Ich habe lange Fußball gespielt, die meiste Zeit im Tor, und eine Zeit lang stand sogar eine ernsthafte Karriere im Raum – bis eine schwere Verletzung dazwischenkam. Geblieben ist die Liebe zur Bewegung und zum Wettkampf.

Christian mit Anfang zwanzig, freundlich lächelnd am Tisch
Ich mit Anfang zwanzig

Was mich wirklich antreibt, sind Menschen. Ich gehe gern raus, ich mag echte Nähe, ich lebe von guten Gesprächen. Genau deshalb hat mich meine Zeit als Polizist auf Dauer unglücklich gemacht: Man hat fast nur mit Problemen und negativer Energie zu tun. Was ich heute mache, fühlt sich für mich viel leichter an – es ist im Kern positive Energie, und die tut mir gut.

Eine Entwicklung der letzten Jahre finde ich selbst schön: Lange habe ich fast alles auf Frauen ausgerichtet und echte Männerfreundschaften eher hintangestellt. Heute weiß ich, wie viel mir ehrliche Freundschaften bedeuten. Der hohe Sex-Drive ist geblieben – dazu stehe ich – aber das Bild ist runder geworden.

Und dann sind da noch die Katzen. Ich liebe Tiere, hatte immer wieder welche, und irgendwann, wenn ich älter bin, will ich mir einen kleinen Traum erfüllen: eine kleine Maine-Coon-Zucht. Auch eine eigene Familie kann ich mir gut vorstellen – nicht heute, aber vielleicht in ein paar Jahren. Seit zwei Jahren lebe ich in Budapest, fühle mich hier sehr wohl und bin angekommen.

Christian entspannt auf dem Sofa mit mehreren Maine-Coon-Katzenbabys
Meine kleine Schwäche: Katzenbabys

Wenn du meine Freunde fragen würdest, würden sie mich vermutlich als ehrlich, authentisch und warmherzig beschreiben – und wahrscheinlich hinzufügen, dass ich manchmal zu intensiv und zu ehrgeizig bin, wenn mich ein Thema packt. Damit kann ich gut leben.

Ich habe in meinem Leben auch Schweres erlebt – als Polizist und privat. Manches davon gehört nicht ins Internet; vielleicht in ein Buch, irgendwann. Ich erwähne es nur, weil ich niemandem etwas vormachen will: Ein Leben mit vielen Erfahrungen bringt auch dunkle Seiten mit sich. Man kann sie überstehen – und trotzdem ein warmer, offener Mensch bleiben.

Ehrlich gesagt

Zwei Dinge noch

Erstens: Ich habe nicht alles herausgefunden. Menschen sind kompliziert, Dating ist nicht vollständig kontrollierbar. Ich habe Fehler gemacht, wurde zurückgewiesen und habe im Lauf der Jahre einige eigene Überzeugungen wieder über Bord geworfen. Gut so. Wer nach 15 Jahren noch exakt dasselbe denkt wie am Anfang, hat zwischendurch vermutlich nicht viel gelernt.

Und zweitens: Mein Ziel ist nicht, einen zweiten Christian aus dir zu machen. Du brauchst nicht meinen Humor, nicht meine Art zu sprechen – und bitte auch nicht meinen Kleiderschrank. Ich gebe dir Fähigkeiten und Werkzeuge. Wie sie bei dir aussehen, finden wir gemeinsam heraus – ob du ruhig bist oder laut, analytisch oder intuitiv, blutiger Anfänger oder schon ziemlich weit.

Egal, wo du gerade stehst
  • Vielleicht hast du noch nie eine fremde Frau angesprochen.
  • Vielleicht bekommst du Dates, aber echte Anziehung entsteht selten.
  • Vielleicht landest du immer wieder in der Freundschaftsfalle.
  • Vielleicht weißt du längst, was du tun solltest – und setzt es trotzdem nicht um.
  • Oder es läuft schon richtig gut, und du willst wissen, wie weit du noch kommen kannst.

Für all das gibt es einen nächsten Schritt. Wir finden ihn gemeinsam.

Christian heute, lächelnd vor der nächtlichen Skyline von Frankfurt
Ich heute

Wie weit kannst du kommen, wenn du wirklich bereit bist, dich zu verändern?

Diese Frage begleitet mich seit meiner Kindheit. Erst beim Stottern. Dann beim Dating. Heute in meiner Arbeit als Coach.

Ich kann dir nicht sagen, wo deine persönliche Grenze liegt. Aber ich würde ziemlich viel darauf wetten, dass sie höher liegt, als du gerade glaubst. Deine Ausgangslage ist nicht dein Endpunkt.

Wenn du herausfinden willst, wie weit du kommen kannst – lass uns sprechen.

Attract women as your true self.

Wir können unverbindlich 20 Minuten telefonieren – kostenlos und ohne jede Verpflichtung. Du erzählst mir kurz, wo du gerade stehst, und ich sage dir ehrlich, ob und wie ich dir helfen kann.